Die Monatskiste Februar 2020

Wieder ist ein Monat vergangen und es ist Zeit zurückzublicken und ein Resümee zu ziehen. Obwohl der Februar ja ein kurzer Monat ist, habe ich genauso viel gelesen wie im Januar. Was wohl auch daran lag, dass zwei Wochen krankgeschrieben war und eine Woche Urlaub hatte. Es waren viele sehr schöne Bücher dabei, aber leider auch zwei, mit denen ich nichts anfangen konnte und die ich daher abgebrochen hatte.

Hier nun aber die Bücher im Einzelnen:

Februar

Der Monat begann mit der Leserunde zu Tage des Lichts von Ulrike Renk. Ich bin immer wieder begeistert von ihren Büchern. Diese wahren Geschichten sind einfach ergreifend und auch, wenn es nicht dauernd irgendwelche aufregenden Ereignisse gibt, ist man den Menschen aus diesen Zeiten ganz nah. Ich finde es immer wieder toll, dass es auch ohne künstlich eingebaute Spannungspunkte zu einem Lesesog kommt, der einen das Buch nicht aus der Hand legen lässt.

Weiter ging es dann mit Strömung des Lebens von Nora Roberts. Ein tolles Buch mit einer guten Mischung aus Wohlfühlmomenten und Spannung. Ich habe ja später im Monat auch noch Ein Leuchten im Sturm gelesen, da ging es mir genauso, allerdings merkt man dass das Buch etwas älter ist. Nora Roberts hat ihren Schreibstil in den letzten Jahren wirklich deutlich verändert, für mich zum Positiven.

Cassardim: Jenseits der goldenen Brücke von Julia Dippel hat mich dann auch begeistert. Ich fand die Idee hinter der Geschichte toll und freue mich da auf eine Fortsetzung. Ich kannte die Autorin bis dahin noch nicht, werde mir aber bei Gelegenheit mal auch die Izara-Reihe ansehen.

Dann kam der erste Abbruch. Sühneopfer von Peter Laws war einfach nicht meins. Ich hoffte eigentlich, dass das Ganze in Richtung der Merrily Watkins Reihe von Phil Rickman gehen könnte, lag d aber komplett falsch. An sich fand ich das Buch durchaus spannend, aber dieses dauernde Gerede über Religion, bei dem nur schwarz und weiß zugelassen war, ist mir einfach zu viel des Guten gewesen. Einzig dumm war nur, dass ich den Folgeband von NetGalley auch noch da hatte. Den hab ich dann bei NetGalley gemeldet, dass er keine Rezi bekommen wird.

Dann kam ein Buch vom Alt-SuB dran. Wer ohne Schuld ist von Barbara von Bellingen war ein nettes Buch, dass sich gut lesen ließ. Nichts umwerfendes, aber gute Unterhaltung

Fragen die mir zu Holocaust gestellt wurden von Hédi Fried war dann ein Sachbuch, dass ich nebenbei relativ schnell gelesen habe. Beeindurckend was die Autorin durchmachen musste und was sie nach dem Krieg aus ihrem Leben gemacht hat!

Dann kam die nächste Leserunde. One True Queen: Aus Schatten geschmiedet von Jennifer Benkau  hat mir sogar besser gefallen als der erste Teil. Die Charaktere wirkten viel erwachsener und Lyaskye war einfach auch schon eine bekanntere Welt.

Eine weitere Fortsetzung war dann auch Jahre der Veränderung von Linda Winterberg. Das Buch beginnt 10 Jahre nach dem ersten Band, Ende der zwanziger Jahre. Ich fand die Weiterentwicklung der Figuren toll und die Atmosphäre in Berlin in dieser Zeit toll beschrieben. Ich bin da auch auf jeden Fall auf den dritten Teil gespannt, der wohl im August erscheint.

Mein Jahr im Wasser von Jessica J. Lee war dann der zweite Abbruch des Monats. Irgendwie bin ich mit der Autorin nicht warm geworden und mir war das Ganze zu viel Seelenbeschau.

Susan Mallerys Was lange liebt, wird endlich gut hat mir als Ganzes gut gefallen, allerdings war ich in der ersten Hälfte kurz davor das Buch in die Ecke zu werfen. Die Hauptpersonen sind mir in dieser Reihe manchmal einfach zu sehr im Ego-Modus, in dem sie vollkommen unansprechbar für ihre Umwelt sind. Das ist mir im ersten Teil schon aufgefallen und das hat sich hier fortgeführt. Trotzdem bin ich auf weitere Bände gespannt. Aber der zweiten Hälfte geht es dann ja meistens bergauf und wird spannend.

Die Spionin von Imogen Kealy hat mich dann echt überrascht. Dem Buch merkt man an, dass die Autoren Drehbücher schreiben, das hat sich wie ein guter, spannender Film gelesen.

Weiter ging es mit Wie Sterne am Himmel von Susan Wiggs. An Sich hat mir das Buch gut gefallen, allerdings hätte ich im Mittelteil den langen Rückblick in die Vergangenheit nicht gebraucht. Da hätte eine Konzentration auf das Thema häusliche Gewalt über weitere Figuren einfach besser gepasst. Trotzdem ein schönes Buch.

Das nächste Buch hab ich nicht im eigentlich Sinn gelesen. Was koch‘ ich heute Vol. 2 von Claudia Conrath ist ja ein Kochbuch und die liest man für gewöhnlich nicht einfach am Stück. Ich habe aber beim Durchschauen jede Menge interessante Rezepte gefunden, und da ich das Buch von NetGalley bekommen habe, gab es auch eine Rezi dafür.

Die Kleider der Frauen von Natasha Lester war dann wieder ein historischer Roman, der mir richtig gut gefallen hat. Ich habe einiges über die Modeindustrie der vierziger Jahre gelernt. Außerdem war das Buch richtig spannend und teilweise dann auch recht emotional.

Das letzte Buch des Monats war dann das schon erwähnte Ein Leuchten im Sturm von Nora Roberts. Da ich es schon recht lange bei mir liegen hatte, mein zweiter Alt-SuB-Abbau des Monats.

Hier noch einmal der Monat in Zahlen:

Diesen Monat habe ich 15 Bücher mit 6339 Seiten gelesen. Davon waren 9 von NetGalley, 4 eigene und zwei direkt vom Verlag.

Diesen Monat habe ich an 2 Leserunden teilgenommen

Challenges:

2x ABC Challenge
6x Bücherbingo
5x Histo-Challenge
10x Motto Challenge
0x Sommerchallenge

 

 

 

Ein Kommentar zu „Die Monatskiste Februar 2020

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