Leaving the Frame – Maria Ehrich

Kurzbeschreibung (Verlag):

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Eine Weltreise ohne Drehbuch
Seit sie zehn ist, steht Maria Ehrich regelmäßig vor der Kamera. Jetzt hat sich die 26-Jährige eine Auszeit genommen, um gemeinsam mit ihrem Freund Manuel auf Weltreise zu gehen. Im Januar 2018 ging es los: Die beliebte Jungschauspielerin (»Ku’damm 56/59«, „Edelstein-Trilogie“) bereiste innerhalb eines halben Jahres (so) verschiedene Länder wie Kenia, Mexiko, Hawaii, die USA und Kanada, um Menschen zu treffen, die mit dem, was sie tun, faszinieren. Menschen, die im Dunklen agieren und etwas Licht in die Welt bringen. Wie zum Beispiel die Ordensschwester Mary Jane, die in Nairobi ohne jegliches Geld ein Waisenhaus leitet und schon über 300 Kinder großgezogen hat. Oder der in New York lebende Pole Jurek, der als Jude den Holocaust überlebt hat und seitdem jeden Tag unzählige, eindringliche Bilder auf Leinwand bringt, um die damaligen Geschehnisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Aus der Reise ins Unbekannte wurden unvergessliche Begegnungen mit berührenden Geschichten und viel Raum für spontane Abenteuer.

Zur Autorin (Verlag):

Maria Ehrich, geboren 1993 in Erfurt, ist Schauspielerin und wurde durch ihre Kino-Hauptrolle in der „Edelstein-Trilogie“ bekannt. 2013 erhielt sie den „New Faces Award“ als beste Nachwuchsschauspielerin und 2015 die „Goldene Kamera“ in der Kategorie „Nachwuchspreis“ sowie den „Jupiter Award“ als „Beste Darstellerin national“. Sie spielte in TV-Filmen wie „Die Frau vom Checkpoint Charlie“, „Das Adlon. Eine Familiensaga“ und „Die Glasbläserin“ mit und war zuletzt als Hauptdarstellerin in der Erfolgsserie „Ku’Damm 59“ zu sehen.

Meine Meinung:

Das Buch ist die Geschichte der Reise, die Maria Ehrich und ihr Freund Manuel Vering Anfang 2018 nach Kenia, Hawai, Mexiko, Belize, die USA und Kanada führte. Die beiden wollten die Reise dazu nutzen einen Film zu drehen und um Menschen zu treffen, die eine Geschichte zu erzählen haben. Nach anfänglichen Problemen ist ihnen das dann auch gelungen und so lernen wir u.a, Schwester Mary Jane kennen, die alleine ein Waisenhaus in Kenia führt oder Simon, der sich als Vogelschützer mitten im Busch niedergelassen hat.

Noch mehr war diese Reise wohl gerade für Maria auch eine Reise zu sich selbst. Man merkt ihr an, dass sie durch die Erlebnisse gewachsen ist und nun mehr in sich ruht.

Das Buch ist aus ihrer Perspektive in Ich-Form geschrieben, was das Buch zu einer sehr persönlichen Reiseerfahrung macht. Ich hatte ja den Film der beiden schon in der Preview erleben dürfen und muss sagen, es war wirklich gut, den Film vor dem Buch gesehen zu haben. Beide ergänzen sich, es gibt Dinge, die im Film und nicht im Buch vorkommen und andersherum. Bei den Erlebnissen, die in beiden ein Thema sind, hat man die Bilder wieder vor Augen, so dass man noch mehr in das Buch gezogen wird. Von daher ergänzen sich Buch und Film perfekt.

Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, sind doch solche Reiseberichte eine gute Möglichkeit, die Welt mal aus anderen Augen zu sehen. Marias Schreibstil ist gut zu lesen und man hat wirklich das Gefühl mit den beiden in ihrem Käfer unterwegs zu sein.

Von mir daher eine Leseempfehlung!

8 von 10 Punkte


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Das Buch beim Verlag

Herzlichen Dank an NetGalley und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Produktinformation (Amazon):

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 3. (30. August 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548060501
  • ISBN-13: 978-3548060507
  • ASIN: B07K46KGWS

2 Kommentare zu „Leaving the Frame – Maria Ehrich

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