Die Monatskiste August 2021

Auch der August war dank drei arbeitsfreier Wochen ein extrem guter Lesemonat. Und es waren wieder viele Perlen dabei. Allerdings leider auch ein Flop, aber das gehört wohl einfach auch dazu. Insgesamt waren es dann 19 Bücher die ich lesen konnte. Diesen Monat zeichnet es sich ab, dass es definitiv weniger sein werden…

Die Fahrt in den Urlaub habe ich genutzt die Leserunde mit Ralf Langroth und Die Akte Adenauer zu starten. ein tolles Buch über die Bundesrepublik in den fünfziger Jahren. Und schön, dass hier noch einen Folgeband geben wird und wohl auch wieder eine Leserunde mit Autor.

Stay away from Gretchen von Susanne Abel lag schon ein Weilchen auf dem SuB und wurde bei der Büchereule immer wieder heiss empfohlen. Zu recht, wie ich feststellen durfte, das Buch ist einfach toll!

Danach war der Fall um so tiefer. Wiedersehen im Flanagans von Åsa Hellberg konnte mich so gar nicht erreichen, irgendwie kam ich mir vor wie bei Dallas oder dem Denver Clan. Definitiv nicht meins.

Viele Erben verderben das Sterben von Auerbach & Auerbach hat mir dann wieder Spaß gemacht. Pippa Bolles Abenteuer sind einfach immer wieder nett zu lesen und die Schauplätze bringen immer ein wenig Urlaubsflair mit. Diesmal ging es nach Venedig.

Der Eissalon von Anna Jonas entführte mich dann wieder in die fünfziger Jahre, diesmal aber mit deutlich weniger Politik und mehr Leichtigkeit im Leben. Auch ein schönes Buch, in dem man das Lebensgefühl der Fünfziger transportiert bekommt.

Tanja Janz Leuchtturmträume habe ich auch sehr gerne gelesen und daher freue ich mich schon auf ihr Winterbuch Friesenwinterzauber, das ich schon hier liegen habe.

Das nächste Buch war dann ein Kurzausflug nach Südtirol. Bergland von Jarka Kubsova spielt in einem fiktiven Hochtal, aber man erkennt ganz viel wieder, wenn man so wie ich schon seit Jahrzehnten immer wieder dort Urlaub macht. Ich hoffe ich benemhe mich als Tourist besser, als die im Buch erwähnten.

Dann habe ich endlich Das Buch des Totengräbers von Oliver Pötzsch gelesen. Ein tolles Buch, dass den Wiener Schmäh und die Eigenheiter der Wiener gut rübergebracht hat. Ich hoffe hier auf eine Fortsetzung.

Wie das Wetter Geschichte macht von Ronald D. Gerste habe ich immermal wieder zwischendrin gelesen. Ein interessantes Sachbuch über den Einfluß des Wetters und des Klimas auf die Geschichtsschreibung.

Dann bin ich zu einem Highlight des Monats gekommen. Der erste Band der Alster Schule Zeit des Wandels war so toll und einfühlsam geschrieben, dass ich mir Band 2 Jahre des Widerstands auch gleich noch im Bloggerportal angefordert habe und auch gleich gelesen habe. Diese Dilogie ist absolut lesenwert!

Zwischen den beiden Bänden habe ich dann noch einen Fantasy Schmöker aus dem Insel-Verlag gelesen. Die Stadt ohne Wind: Arkas Reise ist der erste Band einer neuen Reihe von Éléonore Devillepoix. Mir hat es gut gefallen, Die Protagonisten verhalten sich wirklich alterstypisch und es wird nicht auf biegen und brechen eine Liebesgeschichte eingebaut. Hier freue ich mich auf das nächste Buch.

Lotte Römers Möwensommer hat mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen. Nett zu lesen aber ein wenig vorhersehbar und mir ein wenig zu eindimensional.

Broken World von Jana Voosen konnte mich dann wieder fesseln, allerdings war mir nicht bewusst, dass es sich hier wohl um einen Reihenauftakt handelt. So war das Ende ein wenig abrupt für mich.

Dann ging es in die zweite Leserunde des Montas für mich. Ulrike Renk beginnt mit Eine Familie in Berlin: Paulas Liebe eine neue Familiensaga und diesmal hat nicht nur sie die Leserunde begleitet, sondern auch die Urenkelin Paula Dehmels, um die es in dem Buch geht. Ein tolles Leseerlebnis!

Dann gab es endlich wieder ein Buch aus der Reihe um Mags Blake. Je lauter der Sturm von Mary Ann Fox war wieder ein wunderbarer Cozy-Krimi und ich freue mich jetzt schon auf das Weihnachtsbuch, das ich hier schon liegen habe.

Meine Freundin Lotte von Anne Stern hat mich dann nicht ganz so abgeholt. Irgendwie sind mir die beiden Frauen etwas fremd geblieben.

Inselpfade zum Glück von Susan Mallery war dann wie erwartet wieder gute Unterhaltung. Hier hat mich die Autorin nicht enttäuscht.

Zu guter Letzt habe ich mich dann doch mal wieder an einen Briefroman gewagt. I get a bird von Anne von Canal und Heikko Deutschmann war ganz ok, aber Briefromane sind nicht wirklich was für mich. Vielleicht ist mir der richtige auch einfach noch nicht über den Weg gelaufen.

Im August habe ich dann auch noch eine neue Challenge begonnen: Mit Anja und Tanja durch die Jahreszeiten Sie ähnelt sehr der Sommerchallenge bei der Büchereule und macht mir auch wieder Spaß.

Das war es dann auch schon für diesen Monat wieder.

Und hier nochmal die Zahlen dazu:

Diesen Monat habe ich 19 Bücher mit 7466 Seiten gelesen. Davon waren dreizehn von NetGalley, vier vom Verlag, eines vom eigenen SuB und eins von vorablesen.

Leserunden hatte ich im August zwei

Challenges:

8 x ABC Challenge
0 x Alt SuB
1 x Bücherbingo
11 x Histo-Challenge
9 x Motto Challenge
13 x Sommerchallenge
10 x Mit Anja und Tanja durch die Jahreszeiten

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