Die Montagsfrage #135 – Reihen oder Einzelbände?

Heute gibt es bei Antonia mal wieder eine Montagsfrage, auf die ich adhoc auch eine Antwort hatte. Von daher bin ich diese Woche mal wieder mit dabei.

Die Montagsfrage #135 – Reihen oder Einzelbände?

Ganz einfach, beides 🙂

Ich lese gerne Reihen, besonders historische, bei denen Familien über einen längeren Zeitrahmen begleitet werden. Wie z.B. die Familiensagas von Ulrike Renk. Da ist jedes Buch wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. Auch die Serien von Nora Roberts mag ich an sich gerne, auch wenn ich ihre Einzelbände teilweise stärker finde. Leider hat man bei Serien oft das Problem, dass gerne mal ein Buch der Reihe etwas schwächelt. Oder bei langen Reihen irgendwann die Luft draussen ist. Und bei fremdsprachigen Autoren kommt dann ja auch gerne mal noch dazu, dass der deutsche Verlag manchmal keine Übersetzungen von Nachfolgebänden mehr liefert. Das ist mir mit der Reihe um Merrily Watkins von Phil Rickman passiert, was ich sehr schade fand. Da gibt es mittlerweile 15 Bände, nach Band 11 wurden sie aber nicht mehr übersetzt. Ja, ich könnte die sicherlich auch auf englisch lesen, aber irgendwie ist mir das doch meistens zu anstrengend. Und es ist ja nicht so, dass ich nicht genug anderes hier noch liegen habe 🙂

Einzelbände lese ich auch gerne, es muss nicht alles als Reihe erzählt werden. So mancher Stoff reicht auch für ein Buch. Vor allem da sich der Autor da auch wirklich drum kümmern muss, alle Fäden zu verknüpfen. Sicher gibt es so manche Bücher, bei denen ich noch gerne weitergelesen hätte, oder erfahren würde, wie es ein paar Jahre später weitergeht. Aber wenn das Buch gut geschrieben ist, hat man am Ende doch das Gefühl, ja, das war jetzt gut so. Das ist mir dieses Jahre besonders bei Der große Sommer von Ewald Arenz und bei Hard Land von Benedict Wells. Beides Bücher, die länger hätten sein können, mich aber zufrieden am Ende das Buch zuklappen haben lassen.

Ich habe es den Monat bei der Motto Challenge gesehen, da sollten Bücher aus Reihen gelesen werden. Nicht ganz die Hälfte der Bücher diesen Monats waren dann Bücher aus Reihen und auf meinen Demnächst zu lesen Stapel liegen auch noch einige Bücher aus Reihen, aber eben auch Einzelbände. Eine gute Mischung also 🙂

Was ich nicht mag ist, wenn sich am Ende eines Buches, das scheinbar ein Einzelband ist, herausstellt, dass es wohl noch eine Fortsetzung gibt, die aber nirgendwo angekündigt ist. Das ist mir bei Die Buchhändlerin von Ines Thorn so gegangen, wobei es da nicht schlimm war, das Buch hat keinen fiesen Cliffhanger und die Autorin hatte die Leserunde bei der Büchereule begleitet und uns da auch gesagt, dass es noch einen zweiten Band geben wird. Gestört hat es mich jetzt bei Broken World von Jana Voosen, ein Buch, dass mir gut gefallen hat, dessen Ende aber wirklich komplett offen ist. Und keine Fortsetzung angekündigt. Da hatte ich das Gefühl irgendwie mitten im Buch rausgeworfen zu werden. Das muss nicht sein.

So, das war es auch schon. Wie schaut es denn bei euch aus? Reihe oder Einzelband? Oder beides?

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