Das Glück am Ende der Straße – Ulrike Herwig

Kurzbeschreibung (Verlag):

Dieses Buch öffnet Augen und Herzen

Die herzerwärmende Geschichte zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht leben könnten. Die unkonventionelle Elli hat schon lange keine feste Bleibe mehr und muss täglich aufs Neue um ein würdevolles Leben auf der Straße kämpfen. Lisa ist eine gut situierte, aber dauergestresste Ehefrau, Mutter dreier Kinder und Teilzeitredakteurin bei einem Lifestyle-Magazin. In einem Park lernt Elli zufällig Lisas Kinder kennen und freundet sich mit ihnen an. Sie hat Zeit und immer ein offenes Ohr. Wie eine Art Ersatzoma hilft sie den dreien heimlich immer wieder in schwierigen Situationen. Und die Kinder verraten ihre neue Freundin nicht. Bis Elli eines Tages selbst dringend Hilfe benötigt …

Zur Autorin (Verlag):

Ulrike Herwig wurde 1968 geboren und wuchs in Jena auf. Sie studierte Englisch und Deutsch und lebte fast zehn Jahre lang in London. 2001 zog sie mit ihrer Familie nach Seattle, USA, wo sie auch heute noch wohnt. Seit vielen Jahren schreibt sie unter verschiedenen Pseudonymen für Kinder und Erwachsene.

Meine Meinung:

Elli lebt auf der Straße. Sie hat alles verloren und doch auch viel gefunden. Ihr Leben ist hart, aber sie hat Freunde, tagsüber eine Anlaufstelle und derzeit auch nachts eine Schlafstätte.

Lisa dagegen hat alles, was man sich vom Leben nur wünschen kann. Einen Mann, drei Kinder, einen Job in einer Lifestyle Redaktion und ein großzügiges Haus. Doch ihr Leben ist von Hektik und Termindruck geprägt, so dass sie sich doch manchmal fragt, ob das alles so richtig ist.

Elli trifft auf Lisas Kinder in dem Park gegenüber dem Haus der Familie. Mit der jüngsten freundet sie sich an und auch den anderen beiden kann sie durch kluge Beobachtung helfen. Doch eines Tages braucht sie dann selbst Hilfe.

Die Gegensätze in diesem Buch sind wirklich sehr extrem. Ellis Leben auf der Straße ist sehr davon geprägt, dass ihr in irgendeiner Art und Weise geholfen wird. Ob es nun mit Kleiderspenden oder Mahlzeiten ist, oder mit einer kleinen Freundlichkeit, dass man sie einfach mal dort bleiben lässt, wo sie gerade ist, auch wenn das vielleicht nicht so erwünscht ist.

Lisa dagegen hat wirklich alles und ist trotzdem nicht richtig glücklich. Ihre Freundinnen sind unglaublich snobistisch und schauen eigentlich auf jeden nur herab. Und im Job schreibt sie über Dinge, die auch reichlich überflüssig wirken. Zufrieden scheint sie der Job schon lange nicht mehr zu machen.

Mir haben beide Handlungstränge gut gefallen, die Geschichte liest sich locker und durch den Perspektivwechsel werden die Unterschiede sehr deutlich. Allerdings hätte ich mir mehr Verknüpfungen zwischen den Handlungssträngen gewünscht, gerade am Ende ging es mir dann etwas zu schnell. Da hätte das Ganze doch noch deutlich ausführlicher werden können.

Trotzdem war es ein schönes Buch, gut zu lesen und wirklich unterhaltsam.

7 von 10 Punkte


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Das Buch beim Verlag (inkl. Leseprobe)

Herzlichen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

weiter Rezensionen bei:
Frau Goethe liest

Produktinformation (Amazon):

  • Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft (18. Juni 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Broschiert ‏ : ‎ 256 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3423262842
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3423262842
  • ASIN ‏ : ‎ B08MB7DT3F

4 Kommentare zu „Das Glück am Ende der Straße – Ulrike Herwig

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