Cassardim: Jenseits der schwarzen Treppe – Julia Dippel

Kurzbeschreibung (Verlag):

Romantisch, gefährlich, mitreißend – Die Liebe zwischen Amaia und Noár muss sich beweisen!

Als Goldene Erbin und Verlobte des Schattenprinzen ist Amaia den Mächtigen in Cassardim ein Dorn im Auge. Auf ihrer Reise durch die Fürstentümer muss sie deshalb nicht nur die höfischen Intrigen überleben, sondern auch diverse Mordanschläge. Besonders in der Schattenfeste, wo Liebe als Schwäche gesehen wird, schwebt Amaia in großer Gefahr. Um sie zu schützen, ist Noár gezwungen, erneut zu dem skrupellosen Prinzen zu werden, den alle so fürchten. Doch wieder einmal ist nichts, wie es scheint, sodass nicht nur Amaias Herz auf eine harte Probe gestellt wird.

Eine außergewöhnliche Fantasy-Liebesgeschichte von Izara-Autorin Julia Dippel
„Cassardim – Jenseits der Goldenen Brücke“ wurde 2020 nominiert für den Jugendbuchpreis „Buxtehuder Bulle“.

Zur Autorin (Verlag):

Julia Dippel wurde 1984 in München geboren und arbeitet als freischaffende Regisseurin für Theater und Musiktheater. Um den Zauber des Geschichtenerzählens auch den nächsten Generationen näherzubringen, gibt sie außerdem seit über zehn Jahren Kindern und Jugendlichen Unterricht in dramatischem Gestalten. Ihre Textfassungen, Überarbeitungen und eigenen Stücke kamen bereits mehrfach zur Aufführung.

Meine Meinung:

Um den Intrigen des Hofes zu entkommen hat sich Amaia von Noar „entführen“ lassen und die beiden geniessen ein paar unbeschwerte Tage miteinander, ohne dass sie irgendwem etwas vorspielen müssen. Doch dann greift das Chaos wieder an und die beiden müssen zurück in die Welt und weiter ihr Spiel spielen. In der Hoffnung Cassardim gemeinsam vor dem Chaos zu retten.

Man ist als Leser sofort wieder in der Geschichte und nach einem romantischen Auftakt gewinnt die Geschichte schnell an Fahrt. Als Amaia dann am Königshof des Schattenreiches ankommt, muss sie sich nicht nur Noars Vater, sondern auch seiner Stiefmutter stellen. Jeder an diesem Hof versucht seine Intrigen mit ihr zu spielen und es gibt nur wenige Menschen, denen sie vertrauen kann. Dazu kommt, dass die Juwelensplitter in ihren Händen immer mehr an Macht gewinnen und Amaia lernen muss, damit umzugehen.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es war spannend und zwischendrin auch immer wieder einfach nur wunderschön. Allerdings fürchtet man die ganze Zeit um Amaia, sind die Intrigen an den Fürstenhäusern wirklich sehr heftig und es ist schwer zu erkennen, wer nun in ihrem Sinn handelt und wer nicht.

Ich kann auch dieses Buch wieder nur empfehlen, aber vielleicht nicht ab 13 Jahren. Es werden doch einige sehr intime Szenen zwischen Noar und Amaia geschildert.

Der letzte Satz lässt dann ja auch noch die Frage offen, ob es noch einmal zurück nach Cassardim geht. Ich würde mich darüber sehr freuen.

9 von 10 Punkte


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Das Buch beim Verlag (inkl. Leseprobe)

Herzlichen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Produktinformation (Amazon):

  • Herausgeber : Planet!; 4. Edition (21. November 2020)
  • Sprache : Deutsch
  • Gebundene Ausgabe : 432 Seiten
  • ISBN-10 : 3522506987
  • ISBN-13 : 978-3522506984
  • ASIN : B085TLYVMX
  • Lesealter : 13 Jahre und älter

4 Kommentare zu „Cassardim: Jenseits der schwarzen Treppe – Julia Dippel

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