Feuer in den Dünen – H. Dieter Neumann

Kurzbeschreibung (Verlag):

978-3-89425-630-2_418

Helene Christ ermittelt in Dänemark

Auf der Fähre im nordfriesischen Wattenmeer wird ein Passagier vergiftet. Der Deutsche hatte seinen Wohnsitz jenseits der Grenze, weshalb eine deutsch-dänische Sonderkommission gebildet wird. Zukünftig arbeiten Helene Christ und Nuri Önal mit den dänischen Kollegen zusammen. Das passt Freund Simon Simonsen gar nicht, scheint der gut aussehende Kommissar Sten Larsen doch mehr als nur berufliches Interesse an Helene zu haben.
Gleichzeitig treibt im nördlichen Grenzland ein Feuerteufel sein Unwesen. Bereits zwei Ferienhäuser gingen diesen Sommer in Flammen auf, eine Urlauberfamilie kam ums Leben. Die Ermittlungen sind schwierig und kommen erst richtig in Fahrt, als man merkwürdige Verflechtungen zwischen beiden Fällen entdeckt …

Zum Autor (Verlag):

H. Dieter Neumann, Jahrgang 1949, war Offizier in der Luftwaffe der Bundeswehr und in verschiedenen internationalen Dienststellen der NATO. Anschließend arbeitete der diplomierte Finanzökonom als Vertriebsleiter und Geschäftsführer in der Versicherungswirtschaft, bevor er sich ganz aufs Schreiben verlegte. Der passionierte Segler ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und lebt in Flensburg.

Meine Meinung:

Helene Christ hat einen neuen Fall, ein Passagier wurde auf einer Fähre ermordet. Was erst wie ein Krampfanfall mit Todesfolge aussieht, stellt sich schnell als Mord heraus. Da der Tote in Dänemark gelebt hat, wird schnell klar, dass hier grenzübergreifend gearbeitet werden muss.
Das erweist sich erst als schwierig, sind die Dänen doch derzeit mit einer Serie von Brandstiftungen in Ferienhäusern vollauf beschäftigt. Bald stellt sich jedoch heraus, dass beide Fälle miteinander zu tun haben.

Dieter Neumann gelingt es wieder von der ersten Seite an Spannung aufzubauen. Im Laufe des Buches klären sich nach und nach die Zusammenhänge zwischen dem Mord und den Brandstiftungen, allerdings wird dem Leser nie so viel verraten, dass er sich denken könnte „Ach, jetzt weiss ich, was passiert ist!“.
Das Zusammenspiel zwischen Helene und Nuri Önal klappt mittlerweile recht gut, doch muss sich Helene diesmal erstmals richtig klar machen, dass sie sich langsam aber sicher zu einem Workaholic entwickelt und keine Arbeit abgeben kann. Auch ihre Beziehung zu Simon leidet darunter und sie muss schmerzhaft erkennen, dass es so nicht weitergehen kann. Mal sehen, wie ihr das in den hoffentlich nächsten Bänden gelingt.
Letzten Endes hatte natürlich auch Edgar Schimmel wieder seinen Auftritt, ein Buch ohne ihn wäre wohl auch nicht vollständig.

Der Schreibstil ist wie gewohnt bildhaft und recht humorvoll in den Dialogen. Was für mich sehr passend war, war der Bruch im Schreibstil, wenn die Kriminellen in kurzen Versatzstücken zu Wort kamen.
Ich hatte vergnügliche Lesestunden mit diesem Buch, auch wenn es wieder viel zu schnell vorbei war. Und ja, ich bin mir bewusst, der Autor hatte wesentlich mehr Arbeit damit es zu schreiben, als ich, es zu lesen 🙂 . Ich hoffe auf jeden Fall auf weitere Fälle rund um Helene, Nuri, Simon und natürlich Frau Sörensen!

9 von 10 Punkte


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Das Buch beim Verlag

Produktinformation (Amazon):

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: GRAFIT (22. August 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894256303
  • ISBN-13: 978-3894256302
  • ASIN: B07RLFG853

3 Kommentare zu „Feuer in den Dünen – H. Dieter Neumann

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